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02.10.2026

«Michael von der Heide singt Knef - Live»

 

Nach dem erfolgreichen Studioalbum folgt die Live-EP: Fünf besondere Knef-Momente aus der Tournee. Michael von der Heide hat mit Hildegard Knef, dieser unvergesslichen Sängerin, Chansontexterin, Schauspielerin und Buchautorin, den schalkhaften, messerscharfen Geist und die Sprach- und Schlagfertigkeit gemeinsam. Beide wissen, was sie singen – und singen, was sie wissen. Kein Wunder, liebt Michael von der Heide schon seit langem die brillanten, bissigen Texte der Knef und interpretiert seit Beginn seiner Karriere immer wieder Lieder von ihr.

 

EP-Cover
Die neue EP
«Michael von der Heide singt Knef live»
Vö 02.10.26 

 

Im vergangenen Jahr veröffentlichte Michael von der Heide sein Studioalbum «von der Heide singt Knef». Das Album wurde vom Publikum und von der Presse begeistert aufgenommen und erreichte Platz 4 der Schweizer Vinyl-Charts.

Rund um das 100. Jubiläum von Hildegard Knef, die am 28. Dezember 2025 hundert Jahre alt geworden wäre, führt Michael von der Heide das Projekt nun live weiter. Seit September 2025 ist er mit seinem Konzertprogramm «von der Heide singt Knef» auf Tournee und bringt die zeitlosen Lieder der grossen deutschen Chansonnière auf die Bühne.

Knef betrachtete in ihren doppelbödigen Texten das Leben gescheit, ehrlich, lakonisch, (selbst)ironisch und unsentimental – und trotz aller Tragik und Melancholie immer auch lebensbejahend, humorvoll und ohne erhobenen Zeigefinger. Die ganze Achterbahn des Lebens, verpackt in federleichte Lieder mit unvergesslichen Zeilen wie: «Das Glück kennt nur Minuten – der Rest ist Warteraum.»

Nun erscheint am 2. Oktober 2026 die Live-EP «Michael von der Heide singt Knef». Fünf Songs aus der ersten Tranche der Tournee dokumentieren die besondere Energie und Atmosphäre dieser Konzerte – darunter bekannte Knef-Klassiker ebenso wie zwei Titel, die Michael von der Heide für dieses Projekt erstmals aufgenommen hat.

Die EP beginnt mit «Ich zieh mich an und langsam aus» und führt über «Illusionen» und «Die Herren dieser Welt» bis zu «Die Welt ging unter am Zürichsee» und «Für mich soll’s rote Rosen regnen».

«Illusionen» wurde auf vielfachen Wunsch des Publikums erstmals von Michael von der Heide aufgenommen, ebenso «Die Herren dieser Welt». Und «Die Welt ging unter am Zürichsee» hält einen ganz besonderen Konzertmoment fest: Bei 30 Grad im Schattenentstand eine Interpretation, die vom grandiosen Trompetensolo von Lukas Thoeni gekrönt wurde.

 


Die Live-EP ist damit mehr als ein Nachschlag zum Studioalbum: Sie erzählt die Geschichte des Projekts weiter und fängt fünf besondere Momente einer Tournee ein, in der Michael von der Heide die Welt der Knef mit seiner eigenen musikalischen Handschrift verbindet.

Begleitet wird Michael von der Heide von seiner virtuosen, bestens eingespielten Band: David Cogliatti (Piano), Martin Buess (Gitarre), André Pousaz (Bass) und Beni Bürgin (Drums).

«von der Heide singt Knef» ist ein humorvoller und tiefgründiger Konzertabend, an dem es fürs Publikum für einmal nicht nur Gold, sondern auch rote Rosen regnen wird.


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Bsunderi Ziit

 

Mit «Bsunderi Ziit» veröffentlicht Michael von der Heide eine der berührendsten Balladen aus seinem Top-Ten-Album «Noël Noël» – ein Lied voller Wärme, Hoffnung und stiller Sehnsucht nach Frieden.

Wenn in den Städten wieder Lichter leuchten und Schaufenster in allen Farben glänzen, besingt Michael von der Heide jene besonderen Momente, in denen wir innehalten, dankbar sind und uns daran erinnern, was wirklich zählt. «S’Johr isch bald verbii, s’isch wider Ziit zum zäme sii» – diese einfache, ehrliche Zeile fasst den Geist des Liedes wunderbar zusammen.

Geschrieben wurde «Bsunderi Ziit» von Marcel Wild, der bereits für von der Heides Klassiker «Hinderem Berg», «Tüüf underem Schnee» und «Liechtli» verantwortlich zeichnet. Gemeinsam schaffen sie eine musikalische Umarmung, die Nostalgie und Zuversicht vereint. Unterstützt wird Michael von Heidi Happys Kindern Rosa und Lui, deren helle Stimmen wie kleine Sterne durch den Chor leuchten.

Und vielleicht, so heisst es im Lied, denken irgendwo auch die Soldaten daran, legen die Waffen nieder, schauen zu den Sternen – und finden den Weg zurück zu ihren Liebsten.
«Bsunderi Ziit» erinnert uns daran, dass Frieden oft im Kleinen beginnt – im Miteinander, in einem Lächeln, in einem Moment der Stille





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17.10.2025

Ich gebe alles auf

 

Am 28. Dezember 2025 wäre Hildegard Knef 100 Jahre alt geworden – ein Jubiläum, das Michael von der Heide zum Anlass nimmt, einer der größten deutschsprachigen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts ein ganz persönliches musikalisches Denkmal zu setzen. Mit seinem aktuellen Album „von der Heide singt Knef“ und dem gleichnamigen Konzertprogramm interpretiert er Chansons der Knef auf eigene, nuancierte Weise – respektvoll, aber nie kopierend. Das Album erschien am 29. August 2025, pünktlich zum Start der Tour – auf Vinyl und digital.

Michael von der Heide teilt mit Hildegard Knef nicht nur die Liebe zum Chanson, sondern auch diesen feinen, oft schalkhaften Blick auf das Leben, die messerscharfe Beobachtungsgabe und das Gespür für Sprache. Schon seit Beginn seiner Karriere interpretiert er immer wieder ihre Lieder – nun widmet er ihr ein ganzes Album.

Mit „Ich gebe alles auf“ erscheint nun die zweite Single-Auskopplung. Es ist einer der wenigen Songs, bei denen Knef nicht nur den Text, sondern auch die Musik selbst schrieb – ein rares Stück Selbstbehauptung inmitten ihres ohnehin beeindruckenden Werks. Der Song erzählt von einer Trennung – doch nicht in Melancholie, sondern mit unerschrockener Entschlossenheit.

Angetrieben von kraftvollen Bläsern und rhythmischer Klarheit wird hier nicht geklagt, sondern losgelassen – ohne Rücksicht auf Sentimentalitäten. Die Vergangenheit soll restlos hinter sich gelassen werden. In gewohnt scharfer Sprache wird der Ex-Partner demontiert:

„Denn so was wie dich gibt’s im Bündel / Zu Preisen, die stark reduziert…“
Doch auch die Selbstkritik bleibt nicht aus:
„Und so was wie mich gab’s schon immer / Der so was wie dich abonniert.“

Diese doppelte Perspektive – anklagend und reflektiert – macht den Song so zeitlos relevant. Von der Heide gelingt es, genau diese emotionale Ambivalenz hörbar zu machen: Die Stärke, der Zweifel, die bittere Klarheit – alles ist da.

„Ich gebe alles auf“ ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie modern und lebendig die Chansons der Knef auch heute noch klingen können – wenn sie, wie hier, mit Haltung, Respekt und künstlerischer Handschrift neu interpretiert werden.



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